Beispiele und Impressionen

Wie sieht ein naturnaher Garten denn eigentlich in der Praxis aus?


Falls Sie, liebe BürgerInnen, Ihren Garten naturnah gestalten oder naturnahe Ecken und Fleckchen entdeckt haben, soll dies gerne mit den MitbürgerInnen geteilt werden. Auf dieser Seite soll die schöne Natur der Verbandsgemeinde anhand von Beispielen wiedergegeben werden. Wir freuen uns über Einsendungen. Kontaktieren Sie dazu den VG Umwelt- und Klimaschutzmangaer Dorian Depué:
E-Mail: ; Tel.: 06725-910-180

Es gibt keinen Muster- oder Universal-Naturgarten. Jede Maßnahme, die zur Vielfalt und Entfaltung der Natur im Garten beiträgt, ist ein Bonuspunkt für die Umwelt. Scrollen Sie sich durch die Bilder, um Eindrücke und Inspirationen zu gewinnen.

Die ev. Naturschutzgruppe Appenheim und die Appenheimer Interessengemeinschaft haben diesen Steinhaufen und das Insektenhotel angelegt.
Ein solcher Steinhaufen bietet analog zur Trockenmauer einen eigenen mikroklimatischen Lebensraum, indem die Steine sich durch die Sonneneinstrahlung erhitzen und nachts die Wärme allmählich wieder abgeben.
Durch die Hohl- und Zwischenräume innerhalb des Haufens finden Tiere dort Brutplätze und Verstecke. Mit Glück sind auf dem Haufen Echsen zu entdecken, die auf den Steinen Wärme tanken.





Zu sehen ist hier ein kleiner Totholzhaufen, der von den Überresten eines alterschwachen Kirschbaums stammt. In und am Totholz sammelt sich eine spezielle Artenvielfalt. Moose, Pilze, Flechten, Käfer, Larven, und einiges mehr ist dort anzufinden. Vor allem für auf Totholz angewiesene Arten (auch saproxylische Arten genannt) ist eine solche Totholzinsel enorm wichtig.



Im Geäst des Rosenbuschs sind kleine Verstecke angebracht. Der umgedrehte, mit Stroh ausgestopfte Tontopf dient als Ohrwurmunterschlupf. Zusammengebunde Stängel, hier der sog. Fetthenne, bereichern das Strukturangebot. In mark-
haltigen oder auch hohlen Halmen nisten sich gerne Insekten ein. Ein Insektenhotel ziert zusätzlich die Ecke des Gartens.




Um Wildbienen zu helfen, sind Nisthilfen wichtig, aber nur ein Teil der Lösung, denn ebenso von Bedeutung sind reichlich Blüten, von denen süßer Nektar geklaubt werden kann. Wie beides erreicht werden kann, zeigt das obige Bild.
Ein Teil der Wiese wurde gemäht, der andere dahingegen blieb unangetastet, sodass sich die Wiese dort wilder und blütenreicher gestaltet. So bleibt sowohl dem Menschen als auch der Natur ausreichend Platz.


Ein Baum solchen Ausmaßes übersteigt sicherlich den Rahmen meister Privatgärten. Man möge sich jedoch vorstellen, welche Fülle an Verstecken, Nischen, Höhlen, Plätze für Nester und generell welche Strukturvielfalt diese Kastanie am Ockenheimer Friedhof birgt.
Kleinere Bäume leisten jedoch auch ihren Beitrag zur Artenvielfalt. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Obstbaum einer alten, regionalen Sorte. Kleiner Tipp: Zum Streuobstbaum des Jahres in Rheinland-Pfalz wurde der "Moseleisenapfel" gekürt.
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